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Edmund Jacobson »

Autogenes Training - Meditation und Körpertherapie »

Autogenes Training - Indikationen »

Autogenes Training - Kinder, Eltern-Kind und Teenagerkurse »

Autogenes Training - Kurse für Erwachsene »

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Begriffserklärung Autogen


Autogen (zusammengesetzt aus griech. αὐτό auto ‚ursprünglich, selbsttätig‘ und lat. genero‚ erzeugen, hervorbringen‘) ist genau genommen nicht das Training, sondern die Entspannung: Der Begriff ist eine Verkürzung von Training für autogene Entspannung, in der Bedeutung also von Training für von innen heraus erzeugte Entspannung, im Gegensatz zu von außen erwirkte Entspannung.

In der Übungsphase wird die Entspannung dennoch zunächst von außen induziert, zum Beispiel durch einen Trainer oder durch einen Tonträger. Ziel ist jedoch die Entspannung von innen her, ohne äußeres Zutun und ohne äußere Unterstützung.

Der Begriff des autogenen Trainings wird häufig mit AT abgekürzt.

Johannes Heinrich Schultz entwickelte mit dem autogenen Training eine Technik, die unabhängig vom kulturellen Umfeld und der Weltanschauung anwendbar sein sollte. Vor ihrer Ausarbeitung war er lange Zeit in einem Berliner Hypnose -Ambulatorium tätig. Auf diesen Erfahrungen aufbauend, hat J. H. Schultz mit den Vorarbeiten zum autogenen Training vor dem Ersten Weltkrieg begonnen, nach wissenschaftlichen Prinzipien eine Selbsthilfemethode entwickelt und 1926 die erste Arbeit über die „Autogenen Organübungen“ veröffentlicht.^[4] . Die Veröffentlichung des Buches „Das autogene Training“ erfolgte 1932.

Grundlage für die Arbeiten und das Buch war seine Entdeckung, dass die meisten Menschen in der Lage sind, einen Zustand tiefer Entspannung allein mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft zu erreichen. So lässt sich beispielsweise bei Personen, die sich intensiv Wärme in ihren Armen vorstellen, tatsächlich eine Zunahme der Oberflächentemperatur messen, die auf eine Zunahme der Durchblutung zurückgeführt wird.

Die ursprünglichen Methoden von J. H. Schultz wurden seither aufgrund neuer Erkenntnisse erweitert. Während das autogene Training ursprünglich zur Unterstützung der psychotherapeutischen Behandlung kranker Menschen entwickelt wurde, wird autogenes Training heute ebenso von gesunden Personen angewendet, beispielsweise zur Erhöhung der allgemeinen Lebensqualität, zur Besserung sportlicher Leistungen oder des Lernens und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit im Managementbereich.

Das autogene Training wird in drei Stufen gegliedert:

  • Die Grundstufe (früher als Unterstufe bezeichnet): Ihre Techniken wenden sich an das vegetative Nervensystem.
  • Die Mittelstufe: Ihre Methoden bezwecken die Beeinflussung des Verhaltens durch formelhafte Vorsatzbildung.
  • Die Oberstufe: Ihre Methoden erschließen unbewusste Bereiche des Trainierenden.

Autogenes Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik . Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt, 1926 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch Das autogene Training publiziert. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und – beispielsweise in Österreich sogar gesetzlich anerkannte Psychotherapiemethode.
Quelle: Wikipedia.org




Edmund Jacobson


Edmund Jacobson* (* 22. April 1888 in Chicago; † 7. Januar 1983 ebenda) war ein US-amerikanischer Arzt und Physiologe und der Begründer der Progressiven Muskelentspannung und des Biofeedback .

Jacobson begann seine Forschungen im Jahre 1908 an der Harvard University . Durch umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen konnte er den Zusammenhang zwischen übermäßiger muskulöser Anspannung und unterschiedlichen körperlichen und seelischen Erkrankungen nachweisen. Er stellte fest, dass Spannung und Anstrengung immer mit einer Verkürzung der Muskelfasern einhergehen und erkannte die Entspannung als das genaue Gegenteil von Erregungszuständen. Jacobson fand heraus, dass die Reduktion des Muskeltonus die Aktivität des Zentralen Nervensystems herabsetzt und Entspannung sich als allgemeines Heilmittel für psychosomatische Störungen und zur Prophylaxe eignet.

Nach 20-jähriger Forschung veröffentlichte er 1929 erstmals seine Ergebnisse, zunächst als Fachliteratur für Ärzte. Sein Hauptwerk „You must relax“ wandte sich an ein allgemeines Publikum und erschien im Jahre 1934. Es wurde 1990 unter dem Titel „Entspannung als Therapie – Progressive Relaxation in Theorie und Praxis“ erstmals auch in deutscher Sprache veröffentlicht. Jacobson vertiefte seine Forschungen in den Jahren 1936 bis 1960 am Laboratorium für klinische Physiologie in Chicago . Im Laufe seines Lebens veröffentlichte er 64 wissenschaftliche Untersuchungen und insgesamt acht Bücher zum Thema Entspannung.
Quelle: Wikipedia.org




Autogenes Training, Meditation und Körpertherapie


Wir sind eine Ganzheit von Psyche, Geist und Körper welche in Wechselwirkung zueinander stehen. Das sinnvolle Zusammenspiel dieser drei Persönlichkeitskomponenten führt zum Wohlbefinden.

Die medizinische Wissenschaft weiß heute, dass die meisten Krankheiten psychosomatisch bedingt sind. Gesund fühlen wir uns nur, wenn wir uns körperlich, psychisch und mental in unserem jeweiligen sozialen Umfeld wohl fühlen.

Meine Kurse über Autogenes Training (AT) sind auf das harmonische Zusammenspiel dieser Dreiheit in uns ausgerichtet, d.h. jede Kurseinheit besteht grundsätzlich aus 3 Teilbereichen.

  • Geist: Meditation und Atemübungen stehen hier im Vordergrund. Sie ermöglichen eine bessere Konzentrationsfähigkeit, sowie Hilfe im Umgang mit Stress durch das Erlernen unterschiedlicher Atemtechniken.
  • Körper: Durch Körpertherapeutische Übungen, Yoga, sowie die Muskelentspannung nach Jakobson lassen uns durch die Wirkungsmechanismen von Anspannung und Entspannung erleben daß wir nicht nur einen Körper haben, sondern auch Körper sind.
  • Psyche: Die Selbstversenkung in die Formeln des Autogenen Trainings lässt uns tiefe innere Ruhe und Gelassenheit erleben und neue Lebenskraft schöpfen. Ganz im Sinne des Erfinders des AT (Prof. Dr. Schulz ) werden diese Übungen selbstständig durchgeführt.


Diese 3 Teilbereiche finden Sie sowohl in meinen AT-Kursen für Erwachsene, als auch durchwoben von spielerischen altersgerechten Elementen in den Kinder- bzw. Teenagerkursen.




Autogenes Training - Indikationen


Dem modernen Menschen wird viel aufgebürdet, gewiss aber zusätzlich halst er sich selbst unnötige Lasten auf, die seiner Gesundheit schaden. Ob es die Störung des vegetativen Nervensystems ist oder ob es Verhaltensstörungen im Sinne von Neurosen sind, ob sog. Zivilisationskrankheiten oder eine einfache Verstopfung, Schlafstörungen, nervöse Herzbeschwerden oder Bluthochdruck, hier bietet sich das Autogene Training als gute Methode an, als ein Weg zur Leistungssteigerung und Gesundung oder einfach präventiv als eine Möglichkeit, das Leben erträglicher zu machen.

Der Atem ist ein wichtiges Instrument um uns von inneren Anspannungen zu befreien, deshalb beginnen meine Autogenen Trainings-Stunden mit Atem und Konzentrationsübungen. Wer wirklich tiefe innere Entspannung erleben möchte, muss zunächst den Kontakt zu seinem Körper herstellen. Deshalb schließen sich an diese Atemübungen körpertherapeutische bzw. Yogaübungen an. Mentale Reisen durch den Körper erleichtern den Übergang der Körperübungen zu den Übungssätzen des Autogenen Trainings.

Nahezu jeder - ausgenommen Kleinkinder - kann das Autogene Training erlernen, vorausgesetzt er konzentriert sich auf Ruhe und Entspannung. Wer sich dann mit Hilfe des AT von seinen Sorgen und Problemen lösen kann wird den Kreislauf der modernen Leiden und Störungen durchbrechen und Erfolg haben.

Würde hier rechtzeitig und systematisch autogen trainiert - die Welt wäre ein wenig besser, das Zusammenleben angenehmer. Dass damit noch keine irdische und menschliche Vollkommenheit erreicht werden wird, ist klar. Und ebenso klar ist, dass auch Krankheiten den Menschen weiterhin begleiten werden.

Dennoch meine ich, das Autogene Training könnte viele Krankheiten und Verhaltensstörungen verhüten. Das AT hilft dem Menschen, sich an das technologische Zeitalter anzupassen. Es ist eine praktische Lebenshilfe, die allen Menschen Vorteile bietet, die nach psycho-sozialer Gesundheit streben.

Ich meine deshalb dass man gerade bei den hohen Anforderungen die diese Zeit bereits an Kinder stellt nicht früh genug damit beginnen kann, diese Selbstentspannungsmethode zu erlernen. Nach meiner Auffassung, sollte sie mit in den Schulunterricht integriert werden. Deshalb trainiere ich nicht nur mit Erwachsenen sondern biete das AT bereits für Kinder ab 5 Jahren sowohl in Schulen, als auch in meiner Praxis seit vielen Jahren erfolgreich an.




Autogenes Training - Kinder, Eltern-Kind und Teenagerkurse


Viele Kinder sind nervös, aufgeregt, sie schlafen schlecht oder sind unkonzentriert und ängstlich. Autogenes Training kann helfen, diese Probleme zu beheben. Körper und Seele stehen in einer unmittelbaren Wechselwirkung, seelische Belastungen haben ihre körperlichen Entsprechungen. Krankheiten sind häufig der Ausdruck von emotionalem Stress. Nicht eindeutig feststellbare organische Krankheiten bzw. psychosomatische Störungen, wie z. B. Asthma Bronchiale, Heuschnupfen, Neurodermitis; Hyperaktivität, ADS-Syndrom etc. können durch das Autogene Training positiv beeinflusst werden. Kinder können Autogenes Training leicht erlernen und später selbständig durchführen. Die Entspannungstechnik fördert ihre Kreativität und macht sie selbstsicherer und mutig. Kinder brauchen heute mehr denn je die Stille. Vielfältige Überbeanspruchungen der Sinne erschweren den Zugang zum Kern des Lebens. Die im Kurs praktizierten "Stillen Übungen" sind Einführungen ins wesentliche und reichere Leben.

Körper- und Yogaübungen erlauben den Kindern, die Fülle von Informationen, die sich in ihren Körpern angesammelt haben abzuschütteln, bzw. zu verarbeiten, um dann anschließend in die Ruhe eintauchen zu können.

Körpertherapeutische Übungen, mit deren Hilfe sie festen Boden unter ihren Füßen erhalten, ihren tiefen inneren Kern fühlen und mit klarer Stimme "Ich" sagen lernen erleichtern die Identifikation mit ihrem wahren Selbst.
Die von mir angebotenen Kurse für Kinder sind in folgende Schwerpunkte aufgeteilt:

Grundkurs:
Erlernen des AT im Liegen über Phantasiereisen, Muskelentspannung nach Jakobson, Konzentrations- sowie körpertherapeutische Übungen.

Aufbaukurs I:
Erlernen des AT im Sitzen dadurch erhält das Kind eine konkrete Entspannungshilfe im Alltag. Vor allem in der Schule verfügt es nun über ein wertvolles Instrument der Konzentration und Entspannung, das leicht in den Schulalltag zu integrieren ist. Körpertherapeutische Übungen; Fantasiereisen, Konzentrations- und Atemübungen sind feste Bestandteile des Kurses

Aufbaukurs II:
Umgang/Bewältigung von Alltagsproblemen; Kennenlernen/Anwendung von sog. Persönlichen formelhaften Vorsätzen; Dabei handelt es sich um knappe prägnante Sätze, die auf die individuelle Situation jedes einzelnen Kindes abzielen und dem Unterbewusstsein in einer entspannten Situation zugeführt und dadurch autosuggestiv übernommen werden. Autogenes Training im Liegen und Sitzen, Konzentrations- Yoga- Atemübungen sowie Phantasiereisen runden den Kurs ab.

Anti-Stresskurs:
Neben körpertherapeutischen- sowie Yogaübungen und Phantasiereisen liegt der Schwerpunkt dieses Kurses beim Umgang/Bewältigung bzw. Wahrnehmung von Stress u.a. durch Atemübungen und hypnotherapeutische Übungen.

Autogenes Training für Kinder in der Vorpubertät und für Teenager:
Während der Teenagerzeit sieht sich das Kind bestimmten Stressfaktoren ausgesetzt, die das Selbstbewusstsein, das eigene Körperbild, Emotionen, Freundschaften, den Druck Gleichaltriger, Erwartungen der Eltern in Bezug auf Zensuren und Verhalten, Zeitnot und Geldschwierigkeiten, sexuelle Identität das Verlassen der gewohnten, sicheren Umgebung, das Zurechtfinden in der Welt der Erwachsenen, die Angst vor dem Tod und vieles Andere mehr betreffen können. Neben Körper- und Entspannungsübungen nehmen Gespräche in diesen Gruppen einen wichtigen Bestandteil ein. Diese geschlechtsspezifischen Kurse richten sich an Mädchen und Jungen im Alter zwischen 11-15 Jahren. Sie werden im 10 -wöchigen Turnus á 1 Std. durchgeführt.

Sämtliche Kurse finden in Kleingruppen von 4-8 Kindern statt Eltern haben die Möglichkeit, während der ersten Kursstunde Ihre Kinder zu begleiten und sich somit einen Eindruck über den Kurs zu bilden.

Eltern/Kind-Kurs:
Dieser Kurs bietet jeweils einem Elternteil die Möglichkeit gemeinsam mit dem Kind innerlich loszulassen und zu entspannen. Meditation Atem- und Körpertherapeutische Übungen, sowie Entspannungs- und Fantasiereisen bieten Eltern und Kindern die Möglichkeit, sich auf einer anderen Ebene näher zu kommen. Unter diesen einfühlsamen Bedingungen ergeben sich meist ganz automatisch erkenntnisreiche Gespräche. Die Mindestteilnahme sind 3; Maximum 5 Paare.

Zum Autogenen Training sollten Eltern und Kinder lockere Kleidung, eine Decke sowie ggf. ein Kissen mitbringen.

Als *Archetypus* oder Archetyp (griechisch: Urbild, Mehrzahl: Archetypen) bezeichnet die Analytische Psychologie die im kollektiven Unbewussten angesiedelten Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster. Archetypen sind nach der analytischen Psychologie psychische Strukturdominanten, die als unbewusste Wirkfaktoren das Bewusstsein beeinflussen, dieses präfigurieren und strukturieren. Viele der Archetypen sollen auf Ur-Erfahrungen der Menschheit beruhen, wie z.B. Geburt , Kindheit , Pubertät , ein Kind bekommen, Elternschaft , das Altwerden, Tod . Das tiefenpsychologische Konzept geht zurück auf den Schweizer Psychiater und Psychologen Carl Gustav Jung , der die Analytische Psychologie entwickelte.

Ein Archetyp als solcher ist unanschaulich, eben unbewusst , ist in seiner Wirkung aber in symbolischen Bildern erfahrbar, wie beispielsweise in Träumen , Visionen , Psychosen , künstlerischen Erzeugnissen, Märchen und Mythen . Carl Gustav Jung leitete das Vorkommen von Archetypen beispielsweise aus Astrologie , Alchemie , vergleichender Religionswissenschaft , Träumen , Märchen , Sagen und Mythen ab.




Autogenes Training - Kurse für Erwachsene


Für Erwachsene biete ich folgende AT- Kurse an:

Grundkurs:
Hauptschwerpunkt ist das Wiederentdecken der individuellen Entspannungsfähigkeit durch die bereits eingangs erläuterten 3 Teilbereiche Körper, Geist und Psyche. Kontaktaufnahme zur eigenen Innenwelt über Körpertherapie, der Atmung- und Meditation sind das Wesentliche des Kurses.

Oberstufe:
Die Fähigkeit zum eigenen inneren Erleben wird hier ausgebaut über klassische "Oberstufenübungen"; d.h. durch das eigene Erleben über archetypische Symbole, Farben, oder Fantasiereisen. In Gesprächen, die die persönliche Erlebnissituation in Bezug zu diesem inneren Erleben bringt haben die Teilnehmer die Möglichkeit ihre Erfahrungen in der Gruppe auszutauschen. Einführung bzw. Vertiefung in unterschiedliche Meditationstechniken, Körperübungen und therapeutisches Malen ergänzen diese Kurse.




Autogenes Training - Wochenendseminare


An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit der Frage "ich bin ich - aber wer bin ich eigentlich".

Unsere Gefühle sind die Richtschnur für die Beantwortung dieser oder anderer Fragen, die uns in unserer aktuellen Lebenssituation beschäftigen.

Über unterschiedliche Meditations- und Entspannungstechniken, Körpertherapie, Malen sowie hypnotherapeutische Übungen finden wir Zugang zu unserem inneren Kern, welcher von jeher die Antwort auf alle Fragen, die sich auf uns selbst beziehen, enthielt.

Bitte Decke, Malzeug und lockere Kleidung zum Kurs mitbringen.







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