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Medizinische Heilhypnose - Die Ganzheitstherapie »

Medizinische Heilhypnose - Hauptanwendungsgebiete »

Medizinische Heilhypnose - Kontraindikationen »

Medizinische Heilhypnose - Suggestions- und Verhaltenstherapie »

Medizinische Heilhypnose - Hypno-Integrative tiefenpsychologische Therapie (H.I.T.T.® nach W. J. Meinhold®) »

Medizinische Heilhypnose - Analytische Verfahren - Reinkarnationstherapie »

Medizinische Heilhypnose - Praktische Vorgehensweise »

Medizinische Heilhypnose - FAQ »



Medizinische Heilhypnose - Die Ganzheitstherapie



Unser Unterbewusstsein steuert 80% - 90% aller Lebensvorgänge.

Nur 10% bis 20% werden durch unseren Willen (Bewusstsein) beeinflusst. Quelle Wikipedia Eisbergmodell nach Freud, Ruch/Zimbardo, Watzlawick
Seele

Der Hypnosezustand stellt die Verbindung zum Unterbewusstsein her.


Jahrhundertelang galt die medizinische Hypnose als wirksame, aber mysteriöse "Suggestionstechnik". Seit etwa zwei Jahrzehnten geht hier jedoch ein starker Bewusstseinswandel vor sich und die moderne Gehirnforschung weist wichtige biologische Zusammenhänge nach, wie die Hypnose selbst bei seelischen und körperlichen Erkrankungen helfen kann. Somit unterscheidet man heute generell zwischen Suggestions- und Verhaltenstherapien sowie tiefenpsychologischen Verfahren in Hypnose, zweitere werden wiederum unterteilt in:

  • Lebensgeschichtliche Analysen
  • Fokalanalysen
  • Reinkarnationstherapien.

Jeder körperlichen und seelischen Erkrankung liegen unbewusste Wirkmechanismen zugrunde. Wird die Ursache einer Krankheit aufgedeckt und am Ort des Geschehens ( Kindheit ) im hirnphysiologisch nachgewiesenen Bewusstseinszustand der Orginalprägung ( natürlicher Hypnosezustand ) aufgearbeitet, findet eine positive Transformation statt. Die durch das Symptom ausgedrückten destruktiven Kräfte finden eine neue vom Patienten selbst gefundene Ausdrucksform. Da das Bewusstsein während einer Hypnosetherapie laufend im Hintergrund anwesend ist, bleibt Ihnen die gesamte Entwicklung bewusst.

Diese seit 1991 vom Bundesgesundheitsministerium dokumentierte und anerkannte Therapieform ist bei einer fachmännischen Anwendung durch den geschulten Therapeuten eine sehr ernstzunehmende Heilweise. Sie hat nichts mit Showhypnose zu tun.

Auf diesen Seiten möchte ich Sie über alle Fragen, die im Zusammenhang mit der med. Heilhypnose stehen informieren. Sollten Sie weitere Fragen zu diesem umfangreichen Themengebiet haben, können Sie sich jederzeit an mich persönlich wenden.




Medizinische Heilhypnose - Hauptanwendungsgebiete


Bei den u.g. Krankheitsbildern handelt es sich um klassische Indikationen. Generell kann aber jede Krankheit durch die med. Heilhypnose behandelt werden, da bei dieser Therapieform der individuelle Mensch mit seiner Krankheit angenommen und behandelt wird.



I. Akute und chronische Schmerzzustände
  • bei unterschiedlichen Schmerzzuständen
  • Trigeminusneuralgie(Schmerzattacke eines oder mehrerer Äste des 5. Gehirnnervs)
  • Koliken
  • Phantomschmerzen
  • Verbrennungen (z. B. zum Verbandswechsel)
  • Schmerzzustände unheilbar oder chronisch Kranker
  • Rheumatische Versteifungen
  • Arthrosen (degenerative Gelenk- und Knochenkrankheit)

II. Kreislauforgane
  • Funktionelle, nervöse Herzstörungen
  • Essentielle Hypertension (Bluthochdruck)
  • Migräne



III. Atmungsorgane
  • Asthma bronchiale

IV. Harn- und Geschlechtsorgane
  • Reizblase - Bettnässen Menstruationsstörungen
  • Impotenz
  • Frigidität
  • Ejakulationsstörungen (Störungen des Samenergusses)



V. Haut
  • Neurodermitis (Ekzemkrankheit die mit starkem Juckreiz einhergeht)
  • Warzen
  • Allergischen Erkrankungen

VI. Verdauungsorgane
  • Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut)
  • gutartige Magengeschwüre
  • Obstipation (Verstopfung)
  • Colitis ulcerosa (Entzündung des Dickdarms)



VII. Nervensystem, psych. Erkrankungen
  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Lähmungen, auch Lähmungen nach Schlaganfall
  • Tick
  • Zwangsbewegungen und Neurosen
  • Sprachstörungen, Stottern
  • Manien
  • Angstzustände (Lampenfieber, Platzangst, Prüfungs- und Schulängste, etc.)
  • Psychogene Sinnesstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Leistungssteigerungen im Sport oder Gedächtnis
  • Anorexia nervosa (Magersucht)
  • Bulimie (Heißhunger)

VIII. Störungen des vegetativen Nervensystems
  • Schlafstörungen
  • Burn out (Managerkrankheit)



IX. Nikotinabhängigkeit
X. Anästhesie-Konditionierung
  • Vorbereitung zur „schmerzarmen” Geburt
  • Zahnregulation
  • Bei operativen Eingriffe.



XI. Autoimmunerkrankungen (Autoaggressionskrankheiten)
  • Morbus Crohn (Crohn-Krankheit)
  • Polyarthritis (Gelenkentzündungen verschiedener Ursachen)
  • MS (Multiple Sklerose)



Neue Forschungsergebnisse in den Bereichen der Psychoanalyse und Psychosomatik zeigen auf, das nicht nur den "seelischen" Erkrankungen, sondern auch den meisten der bisher als "rein körperlich" betrachteten, unbewusste seelische Ursachen zugrunde liegen. Es liegt deshalb nahe, Krankheitssymptome nicht zu unterdrücken, sondern die Ursachen aufzuarbeiten.

Mit der med. Heilhypnose werden dafür Kräfte und Möglichkeiten im Patienten geweckt, die bisher ungenutzt waren. Die oben angeführten Anwendungsgebiete sind deshalb nicht ausschließlich anzusehen, sie könnten durch viele weitere Krankheitsbilder ergänzt werden. Letztlich ist es der Mensch selbst, welcher krank ist. Er findet als solcher in seiner Einzigartigkeit seinen individuellen Heilungsweg.




Medizinische Heilhypnose - Kontraindikationen


Die Hypnose ist als entwicklungsgeschichtlich ältester Bewusstseinszustand des Menschen neben dem Schlaf- und Wachzustand  in den entsprechenden Gehirnbereichen ständig aktiv und erfüllt lebenswichtige Aufgaben. Sie ist sehr viel älter als der Schlaf und das rationale "Wachbewußtsein", vermischt sich ständig mit diesen beiden jüngeren Bewußtseinszuständen und ist nicht gefährlicher als das Wachsein oder der Schlaf. Da wir durch das EEG (Kurvenaufzeichnung der bioelektrischen Aktionsströme des Gehirns durch Ableitungen von der Schädeldecke mittels Verstärker) nachweißlich die gesamte Kindheit im Hypnosezustand erleben, ist er uns zutiefst vertraut.

Man unterscheidet zwischen absoluten Gegenanzeigen, bei denen die Therapie in Hypnose keinesfalls und relativen Gegenanzeigen, bei denen sie nur unter gewissenhafter Abwägung der Umstände des Einzelfalles zur Anwendung gelangen sollte. Die verstärkte Anwendung der Therapie in Hypnose und die entsprechenden Forschungen, die weltweit laufen, haben die überlieferten Anwendungsbegrenzungen des Verfahrens wesentlich erweitert. Es hat sich gezeigt, dass keine absolute Gegenanzeige aus Verfahrensgründen übrig blieb. Jedoch gibt es persönliche und aus der individuellen Situation hervorgehende Gründe, die ich hier anführen möchte, die gegen eine Hypnosetherapie sprechen bzw. sie verbieten.

Absolute Gegenanzeigen für die med. Heilhypnose sind

  • Senile, Geisteskranke Alzheimererkrankte, Cerebralsklerotiker (entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems)
  • Psychotiker
  • Hysteriker
  • Kinder unter 6 Jahren (Voraussetzung ist die Konzentrationsfähigkeit, welche bereits bei 5-jährigen vorhanden sein kann)

Relative Gegenanzeigen für eine Heilhypnosebehandlung sind:

  • An Hypotonie Erkrankte (niedriger Blutdruck)
  • Mangelnde innere Bereitschaft



Medizinische Heilhypnose - Suggestions- und Verhaltenstherapie


Suggestions- und Verhaltenstherapien lehren den Patienten positiv zu denken und somit auch positiver zu fühlen und zu handeln.
Die im Trancezustand erlebten - vorher mit dem Patienten abgesprochenen Suggestionen und Verhaltensweisen - können durch die bildhafte und emotional erlebte Vorstellung rascher und dauerhafter umgesetzt werden, als auf der Ebene des rationalen Bewusstseins.

Suggestion ist ein /Ich/-fremder Einfluss, der bei positiver emotioneller Wechselbeziehung angenommen und autosuggestiv verarbeitet wird. /Ich/-fremd bedeutet zwar noch nicht vom /Ich/ angenommen aber im /Ich/ bereits als Anlage vorhanden. /Ich/-Fremde Suggestionen werden vom Unterbewusstsein nicht angenommen, daher ist auch keine Charakterveränderung möglich. Jede Kommunikation auch außerhalb der Hypnose enthält suggestive Anteile. Suggestibilität ist die Voraussetzung für Lernfähigkeit.

Auch Werbung und Politik nutzen Suggestionen um ihre Produkte oder Botschaften geschickt in uns zu verankern. Hier droht aber die Gefahr, daß auch unerwünschte Suggestionen gegeben und angenommen werden und unerkannt zu weitreichenden Beeinflussungen führen. Im Gegensatz dazu wird die Hypnose in der therapeutischen Anwendung bewusst herbeigeführt und zur Gesundung und Erweiterung der Bewusstwerdung eingesetzt.




Medizinische Heilhypnose - Hypno-Integrative tiefenpsychologische Therapie
(H.I.T.T.® nach W. J. Meinhold®)


Bei der HITT geht es nicht um die Beeinflussung des Patienten, sondern um seine Selbsterkenntnis und Entwicklung hin zur gesunden Gesamtpersönlichkeit.
Hierfür erfolgen keine suggestiven Veränderungen von Persönlichkeitsanteilen, sondern es werden die fremden Beeinflussungen aus seiner Lebensgeschichte aufgelöst. Die vorher gebundenen Persönlichkeitsanteile werden dadurch befreit und können sich gesund entfalten. Somit sind die tiefenpsychologisch analytischen Verfahren eine Befreiung aus den unbewußten Fesseln lebensgeschichtlich geprägter, hemmender oder verformender Fremdbeeinflussung.

Lebensgeschichtliche Analyse in Hypnose (LAH):
Mit Hilfe der LAH wird angestrebt, diejenigen Ursachen einer Erkrankung, welche in der Lebensgeschichte (meist in der Kindheit) begründet sind und in das Unbewußte verdrängt wurden, nach tiefenpsychologischen Erkenntnissen bewußt zu machen und phasenspezifisch aufzuarbeiten. Diese Form der lebensgeschichtlichen Therapie ist in Hypnose besonders effektiv durchführbar, da die Kindheit im hypnotischen Bewußtseinszustand verläuft.

Die in der Gegenwart bestimmende und mit der eigenen Zeugung endende Therapie erreicht als einzige die symbiotische Phase ( Geburt und Schwangerschaft ) welche in den tiefsten Tiefen des Unterbewußten die Basis unserer Persönlichkeit ist.

Nach Beendigung dieses all umfassenden Therapieverfahrens fühlt sich der Mensch als vollständiges autonomes Wesen eingebettet in seinem Leben, er hat die mütterliche intrauterine Nabelschnur auf die extrauterine äußere Welt übertragen.

Tiefenpsychologische Fokalanalyse in Hypnose (FAH):
Sie arbeitet nach ähnlichen Prinzipien wie die LAH, jedoch mit wesentlich weniger Sitzungen (ca. 3-20). Sie kann beim Vorliegen isolierter Störungen und ansonsten guter Lebensbewältigung angezeigt sein, z.B. bei einer isolierten Angst oder entsprechenden organischen Erkrankungen. Die Therapie läuft dann "fokusorientiert", d.h. auf den vereinbarten Fokus (= Brennpunkt, z.B. eine bestimmte Angst) hin. Komplexe Erkrankungen, die die Verarbeitung schwerer Grundkonflikte erfordern, sind keine Indikation für die FAH, da ein zu schneller Verarbeitungsversuch zu Überlastungen des Patienten mit ernsten Verschlimmerungsreaktionen und zum Therapieabbruch führen könnte. Auch sollte beachtet werden, dass isolierte Störungen bei näherer analytischer Betrachtung oft einen tiefreichenden Hintergrund erkennbar werden lassen, der dann besser über die LAH angegangen wird.



Medizinische Heilhypnose - Analytische Verfahren - Reinkarnationstherapie


Dieses tiefenpsychologisch analytische Verfahren stellt eine Sonderform der Hypnoseanalyse dar. Die ihr zugrunde liegende Lehre von Wiederverkörperung und Zusammenhängen mit Vorleben unterstellt, dass Einflüsse aus vergangenen Leben auf das jetzige Dasein wirken und die Grundlage entsprechender Erkrankungen sein können.


Die Anregung, krankheitsbezogene Konflikte in früheren Leben aufzusuchen, führt erstaunlich oft zu eindrucksvollen Ergebnissen, deren therapeutische Verarbeitung so erfolgt, wie es bei Bildern und Symbolen des jetzigen Lebens geschieht. Diese Therapieform kann relativ schnell zu beachtlichen Erfolgen führen und zwar unabhängig davon, ob der Patient an Vorverkörperungen glaubt. Aufgrund der tiefenpsychologischen Aufarbeitungsweise findet ohnehin keinerlei Beeinflussung statt, im Gegenteil der Behandelte findet sich im seinem persönlichen Glaubens- und Weltbild wieder.






Medizinische Heilhypnose - Praktische Vorgehensweise


Eine Hypnosesitzung dauert mit Ein- und Ausleitung durchschnittlich
zwischen 30 und 60 Minuten.

Die Häufigkeit und die Gesamtzahl der Sitzungen richten sich nach der jeweils gewählten Therapieform.
In der Regel wird zu Beginn der Therapie 1x wöchentlich therapiert, anschließend variiert der Turnus individuell.


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Medizinische Heilhypnose - FAQ


Hier noch eine kleine Zusammenfassung der häufigsten Fragen, die im Zusammenhang mit einer Heilhypnosebehandlung auftauchen:

Kann eine Heilhypnosebehandlung eine Charakterveränderung hervorrufen ?
Eine Veränderung des Charakters durch Heilhypnose ist nicht möglich, da bei einer Heilhypnosebehandlung nur die Dinge durch den Therapeuten suggeriert werden, die der Patient sich selbst wünscht. Charakterfremde Suggestionen würden außerdem nicht ausgeführt. Darin unterscheidet sich die Heilhypnose auch ganz stark von chemischen Arzneimitteln, die tatsächlich charakterverändernd wirken können.

Ist es möglich, aus einer Heilhypnosebehandlung nicht wieder zu erwachen?
Sie werden grundsätzlich immer wieder erwachen. Wenn z.B. der Therapeut vergessen würde, Sie zu wecken, ginge der hypnoide Zustand automatisch in einen normalen Nachtschlaf über, aus dem Sie immer erwachen.

Werden in der Hypnose unbeabsichtigt "Geheimnisse gebeichtet"?
Der Patient ist während der Hypnosebehandlung nicht bewusstlos wie im Schlaf, er weiß ständig, was er tut und sagt und kann dies auch beeinflussen. Wenn in der Hypnose zur Aufklärung einer Krankheitsursache Fragen gestellt werden, geschieht dies mit dem Einverständnis des Patienten und er kann seine Antwort abwägen. Der Unterschied zum Bewusstsein außerhalb der Hypnose liegt vor allem darin, dass die Erinnerung nach und nach auch Vergessenes und Verdrängtes freigibt, Zusammenhänge, die im Unbewussten liegen und wirken, werden erkannt. Ein gutes Vertrauensverhältnis zum Therapeuten ermöglicht es, offen zu antworten, was den Erfolg einer analytischen Therapie ganz wesentlich fördert. Absicht und Aufgabe des Therapeuten liegen darin, das Lebensgeschehen tiefenspychologisch mit dem Patienten zu verarbeiten. Irgendwelche moralische Wertungen sind ausdrücklich nicht Aufgabe des Therapeuten und würden gegen einen der wichtigsten Therapiegrundsätze verstoßen. Alles in der Therapie Besprochene unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht, die in der Psychoanalyse mit größter Strenge allen Dritten gegenüber beachtet wird.

Kann man in Hypnose die Kontrolle über sich und seinen Körper verlieren?
Auch hier muss ich mit einem „nein” antworten. Bei der Heilhypnose befinden Sie sich in einem vertieften Ruhezustand, in dem Sie alles um sich herum wahrnehmen, miterleben und sich auch daran erinnern können. Sie sind nicht bewusstlos. Warnen kann ich Sie nur vor irgendwelchen „Showhypnotiseuren”. Stellen Sie sich nie für selche dubiosen Versuche zur Verfügung, da unsachgemäße Anwendung Nachwirkungen haben kann.

Kann es zu einer Abhängigkeit vom Hypnosetherapeuten kommen?
Wie bei jeder ganzheitlichen Behandlungsform, auch ohne Hypnose, entsteht im Laufe der Therapie eine erwünschte menschliche Vertrauensbeziehung zwischen Patient und Therapeut, die natürlich nicht einer Abhängigkeit gleichzusetzen ist. Bei Behandlungen in Hypnose sollte die Vertrauensbeziehung zwischen Behandler und Patient besonders tragfähig und einer Freundschaft ähnlich, nicht von Abhängigkeit geprägt sein. Als ursächliche Therapiemethode hat die lebensgeschichtliche Analyse in Hypnose u.a. sogar die Aufgabe, den Patienten von seinen Abhängigkeiten zu befreien und zur Selbständigkeit hinzuführen. Auf diesem Wege kann der Therapeut vorübergehend die Rolle einer positiven Autorität oder eines Vorbildes übernehmen, ähnlich einem "guten Vater" bzw. einer "guten Mutter". In der weiteren Entwicklung wird dann aber mit der Eigenständigkeit auch die Ablösung angestrebt, also auch die Ablösung von der Therapie und vom Therapeuten. Eine Abhängigkeit ist in der Hypnosetherapie daher nicht nur unerwünscht sondern würde dem Therapieziel entgegenstehen.

Oftmals wird die Frage nach der Hypnotisierbarkeit gestellt.
Hier wird oft davon ausgegangen, dass weniger intelligente Menschen leichter zu therapieren sind, als Intelligentere. Dieses ist jedoch ein Trugschluss. Je intelligenter ein Mensch ist, um so leichter ist er zu therapieren. Man kann darum sagen, dass jeder geistig gesunde Mensch zu hypnotisieren ist, da uns der Hypnosezustand ohnehin aus Kindheit und Alltag als natürlicher Bewusstseinszustand vertraut ist.







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